Larissa Monke
Gitta Arndt - In Zuversicht leben und sterben
Ausstellung: 24.5. – 5.7.2009
Montag, 15.6.09: Gespräch zur Ausstellung
Artikel zur Ausstellung in der NRhZ [hier ...]
Friedlich einschlafen, ohne Schmerzen und langes Leid, dafür in Würde und selbstbestimmt. Fragt man Menschen danach, wie sie gerne sterben wollen, bekommt man häufig diese Antwort. Und doch ist der Tod ist ein Tabuthema, heute weit mehr als noch vor hundert Jahren, als das Sterben zu Hause zum Alltag gehörte.
Die Ungewissheit über das, das wir nicht wissen, wann der Tod eintritt und wie, macht vielen Angst. In diesen Zeiten nehmen Hospize eine immer wichtigere Rolle ein. Sie ermöglichen vieles von dem, wonach sich Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt sehnen: Pflege und Schmerztherapie, Gesellschaft und Trost, wenn die Angst vor dem Tod übermächtig zu werden droht, aber auch Rückzug und Ruhe, kurz: einen Abschied in Würde.
Einen Blick hinter die Kulissen einer solchen Einrichtung zu werfen, einen Gast und die Mitarbeiter über mehrere Monate intensiv zu begleiten, war mein Ziel. Das stationäre Hospiz Haus Zuversicht in Bethel hat mir die Möglichkeit dafür gegeben.